Zu viel Zucker vermeiden

Zu viel Zucker vermeiden : Zucker gilt als ungesund und steht schon länger im Verdacht den Körper abhängig von dem süßen Stoff zu machen. Doch wie kann man zu viel Zucker vermeiden ? Hier finden Sie 10 Tipps !

„Weniger ist mehr!“ Robert Browning  ( engl. Dichter, 1812-1889 )

Zu viel Zucker vermeiden?

Ein Leben ganz ohne Kohlenhydrate ist für den Organismus natürlich nicht möglich. Der Körper benötigt schließlich Zucker für die Energiebereitstellung innerhalb der Muskulatur, der Gehirnfunktion und für so ziemlich alle Organfunktionen. Zucker ist essentiell für die Stoffwechselfunktionen.

Ich kann zwar zu viel Zucker vermeiden, aber der Körper merkt sofort, wenn ihm der süße Treibstoff fehlt. Diabetiker müssen aufgrund ihrer Funktionsstörung sogar noch mehr auf die Signale ihres Körpers achten. Zu wenig Zucker ist also auch schlecht.

 

 

 

 

Zu viel Zucker vermeiden

 

Zu viel Zucker vermeiden: Kann man überhaupt zu viel Zucker vermeiden ? 10 Tipps um Ihren Konsum einzuschränken! Und wie kann man zu viel Zucker vermeiden? Zu viel Süßes gilt als ungesund.

 

 

 

Wie und wo lässt sich zu viel Zucker vermeiden ?

Der schnelle Griff zum süßen Schokoriegel, das starke Verlangen nach einer Tafel Schokolade oder einem süßen Getränk ist im Alltag schnell hervorgerufen. Zucker in Form von Süßigkeiten sind schließlich überall schnell und günstig erreichbar.Ob der Automat am U-Bahnhof, die Auslage beim Späti oder im Supermarkt: süßes, zuckeriges Naschwerk sind omnipräsent.
Wirft man einen Blick auf die Etiketten der vieler Lebensmittel, steht der Zucker meist an einer der vordersten Stellen. Angereichert mit diesem Stoff ist gefühlt so ziemlich jedes verarbeitetes Nahrungsmittel. Natürlich lässt sich hier zu viel Zucker vermeiden.
Ist die Heißhungerattacke erst einmal da und hat man sich ein Stück von dem leckeren Schokoriegel gegönnt, stellt sich folgende Situation ganz schnell ein: Man will immer mehr!
Kennt man ja sonst eher nur von Drogensüchtigen.

Doch wie viel Zucker braucht ein Mensch?

Laut Wissenschaftlern beginnt ein die Menge ab 40 Gramm pro Tag.
Theoretisch, auf einen durchschnittlichen Erwachsenen bezogen.
Laut Kalorientabelle kann sich diese Anzahl bereits in einem kleinen Weizenbrötchen befinden.

Macht zu viel Zucker abhängig?

Tierversuche mit Ratten haben gezeigt, dass sich diese nach einer Fütterung mit stark zuckerhaltigem Futter über einen längeren Zeitraum hinweg an diesen Stoff gewöhnt hatten. Nachdem ihnen das mit Zucker angereicherte Futter entzogen wurde und sie mit Nahrung gefüttert worden waren, welches nicht mit dem süßen Stoff angereichert war, wiesen die Ratten ein Zucker abhängiges Suchtverhalten auf, das dem eines menschlichen Drogenabhängigen glich.
Die Tiere wurden aggressiv, waren unruhig, ließen das neue, wenig zuckerhaltige Futter stehen und waren erst besänftigt, nachdem ihnen die stark zuckerhaltige Nahrung wieder zugeführt worden war. Ob sich dieses Verhalten auch auf den Menschen projizieren lässt, kann man noch nicht sagen.
Welche Schlüsse können wir aber  aus dem Ergebnis dieses Versuches ziehen:
Man sollte zu viel Zucker vermeiden! Auch wenn es schwerfällt.

Sich das Naschen abgewöhnen

Man kann zu viel Zucker vermeiden

Sich von einer geliebten Angewohnheit zu verabschieden und sein Verhalten, welches man im Laufe vieler Jahre gehegt und gepflegt hat, zu ändern, erfordert schon ein gewisses Maß an Disziplin, Durchhaltevermögen und eisernem Willen. Wahrscheinlich weiß jeder, wie schwer das ist.Nicht umsonst gibt es diverse Mittel in der Apotheke zu kaufen um sich seiner Sucht zu entledigen und sich sein Laster abzugewöhnen.
Auch medizinische Methoden, mit deren man sich langsam von seiner Abhängigkeit lösen kann, sind auf dem Markt vorhanden. Bei zu viel Zucker verhält es sich nicht ganz unähnlich.

Zuckerbedarf – Erziehung und Evolution

Ebenso ausgeprägt ist auch bei vielen der Sinn nach Süßem. Dieser ist zum Teil anerzogen, aber vor allem auch aus evolutionsbiologischen Gründen vorhanden. Schließlich suggerieren sowohl süße Lebensmittel mit zu viel Zucker eine einfachere, schnellere und qualitativ bessere Energieversorgung. Diese sichert das Überleben viel schneller und einfacher als die weniger süßen, an Energie ärmeren Lebensmittel, die eventuell sogar noch bitter oder sauer schmecken.
Eine ganz besonders beliebte Zielgruppe von Süßwarenherstellern sind Kinder.
Diese haben in ihrer Entwicklungsphase einen anderen Geschmackssinn als Erwachsene.
Besonders beliebt bei Kindern sind da natürlich Naschereien mit zu viel Zucker aller Art! Evolutionsbiologisch ziemlich clever eingerichtet, sichert doch Nahrung mit einer hohen Kalorienanzahl, welche auch noch schnell zugeführt werden kann, doch recht leicht den Nachwuchs.

Zucker in Süßigkeiten- hohe Quantität, wenig Qualität

Sieht man sich eine Kalorientabelle oder eine Tabellen mit Angabe des glykämischen Indexes  an, so stehen Süßigkeiten oder anderes Naschwerk überwiegend im roten Bereich.

Bei einer hohen Kaloriendichte verfügen solche Lebensmittel meist über kaum einen anderen Nährwert als Zucker und Fett.
Vitamine oder Spurenelemente? Fehlanzeige!
Lässt sich hier Zucker vermeiden? Allerdings!
Selber zu kochen und darauf aufzupassen was man kocht, vor allem mehr mit Obst und Gemüse- selbst hier gibt es noch große Unterschiede im Zuckergehalt von Lebensmitteln – kann da schon sehr hilfreich sein. Vor allem, wenn sich Zuckerersatzstoffe oder andere Süßstoffe als Alternative als wenig hilfreich erweisen. Oder eben einfach nun mal nicht schmecken.

Gute Kohlenhydrate und schlechte Kohlenhydrate

Einen Unterschied beim Konsum von zu viel Zucker sollte man aber vielleicht doch eher zwischen einfachen Kohlenhydraten (Monosaccharide) und mehrfachen Kohlenhydraten (Polysaccharide) machen.
Einfache Kohlenhydrate verstecken sich gerne in Schokoriegeln, Keksen und Weißbrot. Sie lassen den Blutzuckerspiegel blitzartig in die Höhe schnellen, kurz oben verweilen und rasant wieder abfallen. Der Blutzuckerspiegel ist wieder fast unten und der Körper reagiert mit einem Hungergefühl. Obwohl man ja eigentlich gerade etwas gegessen hatte.
Weniger ist hier also mehr!
Mehrfache Kohlenhydrate findet man eher in Lebensmitteln wie Obst, Gemüse Vollkornbrot und Kartoffeln. Diese Polysaccharide brauchen eine längere Zeit um vom Körper in seine Einzelteile aufgespalten zu werden.Der Blutzuckerspiegel steigt also nur langsam an, er fällt er aber auch langsamer wieder ab, da diese Kohlenhydrate nicht so schnell abgegeben werden. Man bleibt also länger satt.
Mehr von dieser Art als Sattmacher ist dann natürlich angebracht.

Wie kann man zu viel Zucker vermeiden?

10 Tipps

  1. Klar: Lebensmittel mit zu viel Zucker vermeiden
  2. Alte Essgewohnheiten ablegen
  3. Mehr Obst und Gemüse essen
  4. Im Restaurant eher Salat als Nudeln bestellen
  5. Viele Proteine zu sich nehmen
  6. Auch Kinder in die gesunde Ernährung mit einbeziehen
  7. Viel Wasser trinken
  8. Zähne putzen oder Kaugummi kauen
  9. Sich viel bewegen
  10. Viel draußen sein

Vor allem sollte dabei nicht nur die Genussfreude, sondern auch der Spaß nicht verloren gehen.
Und den sollte man, wie bei allen Dingen im Leben, auch hier nie verlieren.
Und beim Spaß heißt es nun einmal NICHT:
„Weniger ist mehr!“

Autor: optimal.seocreator, 11.09.2014

Rezepte für eine Ernährung um Zucker zu vermeiden finden Sie hier !

 

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Zu viel Zucker vermeiden
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10 Tipps wie man zu viel Zucker vermeiden kann! Wie kann ich mir das Naschen und Süßigkeiten abgewöhnen? Wie kann ich zu viel Zucker vermeiden? Zuckersucht bekämpfen!